Großflächiger Stromausfall, was nun ??

Maßnahmen bei einem Stromausfall seiterns der Feuerwehr zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr

Bei einem großflächigen Stromausfall von länger als 30 Minuten wird das Feuerwehrhaus in Oberhausen als Anlaufstelle besetzt.


Feuerwehrgerätehaus Oberhausen   Schulstraße 2     Tel. 08431 / 42532

Die Feuerwehrgerätehäuser im Schadensgebiet sind oftmals die letzten Anlaufstellen, die zum Absetzen eines Notrufes genutzt werden können (Telefon und Handy funktionieren im Falle eines Stromausfalles nicht mehr). Diese Anlaufstellen können über die Fahrzeugfunkanlagen u.ä. mit anderen Stellen (z.B. Integrierte Leitstelle Ingolstadt, Rettungsdienst, Polizei, ...) kommunizieren und bei Bedarf einen Notruf absetzen.


!!!  Im Notfall gilt also: Im Gerätehaus wird Ihnen geholfen  !!!

 

  • Um bei Gefahren sofort reagieren zu können, werden die Feuerwehren ggfs. Kontrollfahrten im Gemeindegebiet durchführen.
  • Zur Information der Bevölkerung werden die Feuerwehren ggfs. Lautsprecherdurchsagen durchführen.

Definition

Als "großflächig" wird ein Stromausfall bezeichnet, wenn mehr als 3000 Personen hiervon betroffen sind
Als "länger andauernd" wird ein Stromausfall vom mehr als 2 Stunden bezeichnet

Tipps und Vorsorge gegen den Energieausfall

Sofern Öl-, Gas-, Fernwärme oder elektrische Heizungen ausfallen können, sollte jeder Haushalt eine Heiz- und Kochmöglichkeit für diesen Notfall bereithalten. So lassen sich kleine Mahlzeiten auch mit einem Spiritus- oder Trockenspirituskocher zubereiten und der Handel hält eine Reihe von Compingkochern und Heizugeräten bereit. Auch Grill- oder Holzkohle können unter Umständen hilfreich sein, jedoch sind diese nicht in geschlossenen Räumen zu verwenden. Die fehlende Heizung kann in unseren Regionen über einen gewissen Zeitraum meist durch warme Kleidung ersetzt werden. Wer eine Ölheizung hat, die auch mit Kohle oder Briketts befeeurt werden kann, sollte für den Notfall auch diese Brennstoffe bevorraten.

Wer im Besitz von Petroleumlampen u.ä. ist, sollte Docht und Brennstoff überprüfen und ggfs. einen ausreichenden Vorrat beschaffen. In jedem Fall sollten Taschenlampen, Ersatzbirnen, Batterien (Akkus sind weniger geeignet), Streichölzer und Kerzen vorhanden sein. Vorhaltung eigener Stromaggregate und deren Betriebsstoffe z.B. in der Landwirtschaft und Betrieben. Informationsmöglichkeit über das batteriebetriebene Radiogerät bzw. Autoradio nutzen.

Bedenken Sie, dass der Energieausfall über mehrere Tage bzw. Wochen anhalten könnte.